2. Treffen im Jahr 2015 zum ToT in Erndtebrück
Hallo liebe Kameraden,
Portrait Hans-Werner Niesenam Samstag, den 27. Juni 2015 fand ja in der Hachenberg-Kaserne der Tag der Offenen Tür, der sogenannte -ToT- statt. Unser Kamerad Heinz-Wilhelm Jankord hatte die Idee, in diesem Rahmen wieder einmal ein Ehemaligentreffen des Stammpersonals der 20./TSLw2 zu organisieren. Fünfzehn Jahre nach dem ersten Treffen im Jahre 2000 war das wirklich eine gute Idee, wie es sich dann tatsächlich bei dem Treffen im Juni, über das ich berichten möchte, zeigte.
Heinz-Wilhelm hat mich nämlich in der Folge dieses Treffens gebeten, einen „Erfahrungs- bzw. Erlebnisbericht“ für dieses Forum zu schreiben, um zum einen die Erinnerungen an dieses Treffen festzuhalten, zum anderen den Kameraden, die nicht an diesem Treffen teilnehmen konnten, die Erlebnisse des Wochenendes darzustellen.
Dieser Erlebnisbericht ist natürlich subjektiv, da ich nur meine Erlebnisse und Eindrücke vermitteln kann, natürlich manchmal augenzwinkernd und manchmal militärisch angelehnt. Untermalt wird dieser Bericht natürlich durch die vielen Fotos in unserer Bildergalerie.
Bei den Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür, war es den beteiligten Organisatoren schnell klar, dass ein Ehemaligentreffen nicht an einem Tag abzuhandeln ist. So gab es übereinstimmend die Auffassung, dass man das gesamte Wochenende in Erndtebrück „einfallen“ sollte.
Um die Anzahl der einfallenden Truppen möglichst hoch zu treiben, hatte sich Heinz-Wilhelm allergrößte Mühe gegeben, Ehemalige und Verschollene zum Teil im Ausland aufzutreiben und für dieses Treffen zu interessieren. Für die Suche hat er sämtliche Netzwerke im Internet genutzt, Behörden angeschrieben, Behördenmitarbeiter rekrutiert, insgesamt einen wahnsinnigen Aufwand betrieben. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal ausdrücklich für sein gesamtes Engagement bedanken. Das Ergebnis aller Bemühungen kann man ja auch im Ergebnis hier auf dieser Internetseite sehen.
Bei der Suche wurde er auch durch unseren Kameraden Eckhard Rimkus unterstützt, der es sich nicht nehmen ließ, persönlich als Einzelspähtrupp bei möglichen Ehemaligen vorzusprechen oder sie an teils bekannten Adressen aufzuspüren. Dabei lernte er neben Heinz-Wilhelm auch die Durchlässigkeit unseres deutschen Einwohnermeldesystems kennen.
Aufgrund ihrer ausgeprägten Spürsinne muss man die erfolgreiche Suche der Spürnasen lobend anerkennen; es bleibt aber in der Zukunft noch einiges zu tun bzw. viele Kameraden sind noch zu suchen und zu finden , woran wir alle uns beteiligen sollten.
Ein weiterer lieber Helfer, Wolfgang Stock, unser „Stöcksche“, wurde im Vorfeld des Treffens zum Quartiermeister ernannt. Es sah der sich aber in der Folge der eintreffenden Anmeldungen gehalten, die gesamten Beherbergungsbetriebe im Ortsteil Zinse zu okkupieren. Militärisch gesehen, konnte man Zinse an diesem Wochenende somit durch die Ehemaligen der 20. Kompanie als eingenommen betrachten.
Auf dem Balkon des Hotel- und Gaststättenbetriebs Afflerbach wurde am Freitagnachmittag zur Sicherung dieser Okkupierung von Zinse und zur Verstärkung der bisher angereisten Truppenteile ein Alarmposten eingerichtet, der die Ortsdurchfahrt Zinse aufmerksam und kritisch nach Fahrzeugen mit auswärtigen Kennzeichen beobachtete und diese in Augschein hielt, um die darin befindlichen später eintreffenden Truppenteile lautstark johlend zu begrüßen und direkt für die personelle Verstärkung des Alarmpostens zu vergattern. Die Betreiberin des Gaststättenbetriebs wurde als Ordonanz aller eingetroffenen Truppenteile verpflichtet, so dass eine Verpflegung mit Kaffee und Kuchen sowie diverser Kaltgetränke gesichert war. Ausdrucksvolle Bilder der eindrucksvollen Tätigkeit des Alarmpostens hat unser Kamerad „Ährwin“ ( Erwin ugs. in heesssisch) Ruprecht in die Bildergalerie dieses Forums gestellt, die sich die registrierten Mitglieder gerne ansehen können.
Nachdem die Soll-Vorgaben des Quartiermeisters auch im Ist erfüllt waren, die Unterkünfte eingenommen und bezogen waren, dislozierten (liebe Grüße an Stöckchen) die anwesenden Teilnehmer im Mot-Marsch mittels ziviler Fahrzeuge zur Pulverwald Gaststätte am Sportplatz in Erndtebrück, um hier die Truppenverpflegung einzunehmen. Aus regionaler Verbundenheit mit dem listigen Bergvolk der Siegerländer und Wittgensteiner, wurden Siegerländer Krüstchen verspeist, die während der aktiven Dienstzeit in der Freizeit zu den Grundnahrungsmitteln des Stammpersonals der 20. Kompanie gehörten.
Zu diesem Abenddienst in der Gaststätte Pulverwald stießen weitere Ehemalige zum anwesenden Kreis dazu, so dass sich der Abend zu einem geselligen Beisammensein entwickelte, an dem neben Neuigkeiten und auch viele Dönerkes von „Damals“ ausgetauscht wurden.
Anzumerken ist, dass unser Kamerad Thomas Lüsebrink an diesem Abend von seiner Ehefrau im Rahmen ihres Geburtstagausflugwochenendes in das Siegerland zur Teilnahme an dem geselligen Abend zwangsverpflichtet worden war und sie die Teilnahme von Thomas höchstpersönlich überwachte. Da das weibliche Geschlecht mittlerweile ein fester Bestandteil in der Bundeswehr geworden ist, wurde Frau Lüsebrink an diesem Abend auch wohlwollend in den Teilnehmerkreis der Ehemaligen aufgenommen.
Im Laufe des Abends ließen einige Teilnehmer an alter Wirkungsstätte -der Pulverwaldkampfbahn- wieder die Freuden des Soldatensportwettkampfs aufleben und veranstalteten auf dem mittlerweile mit Kunstrasen bestückten Platz ein erfolgreiches Elfmeterschießen. Erfolgreich war es dahingehend, dass keine Zerrungen, Brüche oder altersbedingte Ausfälle zu verzeichnen waren.
Zu erwähnen sei abschließend noch, dass unser Manni Sehl in altbewährter Kampftrinkermanier die Gaststätte als Letzter verlassen hat (eben ein erprobter Staffelbarbetreiber).
Am Samstagmorgen fanden sich die Teilnehmer am Gasthof Afflerbach ein, um gemeinsam zur Hachenberg-Kaserne zu fahren. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei einem weiteren Helfer, unserem Manfred Sehl bedanken. Durch verwandschaftliche und sportliche Beziehungen zum TUS Erndtebrück konnte er einen Bus des Vereins organisieren, der die Teilnehmer von Zinse zur Kaserne und nach Ende des Ehemaligentreffs am Abend des Samstags wohlbehalten in die Unterkünfte verbrachte. Als Fahrer des Busses fungierte der Schwager von Manni, bei dem wir uns auch noch einmal recht herzlich bedanken möchten.
Als Treffpunkte in der Kaserne diente der Parkplatz vor Block 42. Hier trafen auch die Ehemaligen ein, die erst an diesem Samstag angereist waren und Kameraden, die als „Tagesgäste“ dem ToT bei wohnten. Zu diesen angereisten Ehemaligen gehörte auch der erste Kompaniechef der 20. Kompanie, Herr Oberstleutnant a. D. Richardt. Wie er erzählte, ist er zu einem späteren Zeitpunkt als Kasernenkommandeur nochmals nach Erndtebrück zurück gekehrt.
Aufgrund stark einsetzenden Regenfalls haben wir uns zu Anfang unter einem Zeltdach gegenüber Bl. 42 versammelt und uns einen Vortrag über die heutige Ausbildung der Radarleitoffiziere angehört. In der praktischen Anschauung haben wir uns dann in das Lehrgebäude vor Bl. 42 begeben, in der die Gäste nach Einweisung auch praktisch simuliert Flugzeuge zusammenführen konnten. Interessant ist, dass die damalige Ausbildung am Arbeitsplatz nunmehr durch eine mehrjährige Ausbildung zentral in Erndtebrück, aber auch in verschiedensten Standorten der Luftwaffe durchgeführt wird. Dabei liegen die Gesamtkosten pro Soldat/-in in einem siebenstelligen Bereich.
Nach dieser Einweisung -der Regen hatte geendet- ,die letzten Ehemaligen waren eingetroffen, haben wir uns zu einer ernsten Angelegenheit im Kreis auf dem Parkplatz vor Bl. 42 versammelt. Nachdem uns Herr OTL Richardt als Dienstgradhöchster begrüßt hatte, haben wir im Gedenken an die verstorbenen ehemaligen Kameraden des Stammpersonals der 20. Kompanie eine Schweigeminute eingelegt. Leider sind schon viele Kameraden zu früh von uns gegangen.
Danach wurden in gelöster Runde noch Erinnerungen an den Luna-Park, die Staffelbar und die Unterkünfte ausgetauscht. Von manchen wurden die Blöcke 14 und 42 besichtigt. Mittlerweile sind es reine Unterkünfte mit Einzelstuben geworden. Unser ehemaliges UvD Zimmer ist eine Küche, der Geschäftsbereich und die ehemalige Waffenkammer sind auch zu Unterkünften umgebaut geworden. Bl. 42 hat nunmehr ein Schrägdach.
In der Folge bewegte sich der „Tross“ nunmehr zur neuen Operation Hall, die nach der Schließung des Bunkers, neu erbaut, jetzt mitten in der Kaserne steht. Das Gebäude nennt sich „Einsatzgebäude Uwe“. Aufgrund sicherheitsrelevanter Bedenken des militärischen Abschirmdienstes erfolgten vor dem Betreten Ausweis- und Taschenkontrollen. Film- und Bildmaterial sowie Handys mussten in Spinden verschlossen werden. Danach wurden wir in Gruppen unter Leitung eines aktiven Soldaten durch den Außenflur des Gebäudes geführt. An drei Eingangstüren zum Einsatzbereich konnte man in den Bereich hinein schauen, das Betreten war leider verboten. Hier wurde uns durch den Soldaten die Aufteilung und die Aufgaben der Einsatzsoldaten erklärt. Nachdem die Gruppenführer gemerkt hatte, dass er es mit „alten“ Hasen aus dem Aufgabenbereich zu tun hatte, wurde die Angelegenheit lockerer und die Erklärungen tief gehender. Eine nette Erinnerung war die Ahnentafel der Jägerleitoffiziere, die aus dem Bunker „gerettet“ worden war. Hier waren auch mit Bild viele Kameraden aufgeführt, die in der 20. Kompanie einen Teil der aktiven Dienstzeit verbracht haben. Eindrucksvoll fand ich, dass von den ehemaligen über 20 Gefechtsständen des Radarführungsdienstes nur noch zwei in Deutschland übrig geblieben sind. Es ist schon atemberaubend, wie sich die Technik in diesem Bereich entwickelt hat.
Interessant war, dass das Obergeschoss eines Unterkunftsblocks nunmehr zu einem Museum für die Geschichte des Standorts Erndtebrück und des Radarführungsdienstes insgesamt umgebaut worden ist. Hier wurde anhand von Bildern und Chroniken der Aufbau und Ausbau der Kaserne, des Bunkers Erich, der Radargerätestellung und der Funksende- und empfangsanlagen dokumentiert. Dazu wurde aus den geschlossenen Gefechtsführungsbunkern Radarkonsolen und sonstiges Equipment gerettet und hier aufgebaut und zur Darstellung gebracht. Insgesamt ist es eine lehrreiche und ausdrucksvolle Ausstellung. Kompliment!!!
Ich persönlich fand schade, dass meine geliebten MK 20 Flugabwehrkanonen außer Dienst gestellt wurden und an NATO-Staaten im Mittelmeerraum verkauft wurden. Das konnte ich an einem Aushang im Museum lesen. Dank dieser Geräte durfte ich zweimal zum Flugzielschießen nach Kreta fliegen.
Im unteren Bereich der Kaserne hat man das alte Medium Power Radar, welches nunmehr durch ein hochmodernes Radargerät abgelöst wurde, auf der Rasenfläche zwischen Wache und Küchengebäude, aufgebaut.
Auf der Rasenfläche war auch ein Feldpostamt eingerichtet, so dass wir es uns haben nicht nehmen lassen, unserem „alten Hauptmann Raabe“ eine Feldpostgrußkarte zu schicken. Er war leider durch die Erkrankung seiner Frau an einer Teilnahme verhindert.
Das Küchengebäude hat nunmehr eine hochmoderne eindrucksvolle Glasfront. Es lädt, im Gegensatz zu früher, zum Verweilen ein.
An dieser Stelle kann man nicht alle Ausstellungsstücke und –stände aufführen und beschreiben. Das würde zu lange dauern. Zudem war gar nicht die Zeit, um alle ausgestellten Exponate zu betrachten.
Zu erwähnen ist noch, dass der ehemalige Exerzierplatz als Ausstellungsfläche für Großgerät, wie die Abschussvorrichtungen der Patriot Raketen, Transport-LKW, eine Fahrzeugausstellung von alten Fahrzeugschätzchen der Bundeswehr, präsentiert vom ansässigen Reservistenverband und und und und……………diente. Highlight war natürlich der neue Kampfhubschrauber „Tiger“. Ein Pilot und der Kommandant waren vor Ort und erklärten technische Informationen des Hubschraubers, aber erzählten auch über persönliche Erlebnisse in Einsätzen mit diesem Fluggerät in Afghanistan.
Am Rande dieser Erklärungen hatten wir ein sehr nettes Erlebnis. Neben dem Hubschrauber stand auch eine nette junge Dame im Dienstrang eines Majors. Das Namensschild wies den Namen Gatz aus. Unser „MathNachweis“aus Waltrop, der alte Charmeur alter Schule, hat die junge Dame natürlich auf die Namensgleichheit mit einem ehemaligen Kameraden in der 20. Kompanie, dem Oberleutnant Gatz, angesprochen. Hierbei stellt sich raus, dass sich die Tochter, angeregt durch den Militärdienst ihres Vaters, auch für eine Karriere bei der der Bundeswehr entschieden hat. Es war tatsächlich die Tochter unseres ehemaligen Kameraden Gatz. Sie hat in Erndtebrück die Ausbildung zum Master Controller fast abgeschlossen und wird im Einsatzdienst tätig sein. Somit zeigte sich das Treffen auch als ein generationenübergreifendes Treffen. Imposante Erscheinung, die junge Dame. Kompliment !!!.
Insgesamt muss man sagen, dass die Verantwortlichen des Standorts eine interessante und schöne Ausstellung zum ToT kreiert haben. Es war eine sehr schöne und eindrucksvolle Veranstaltung. Ein heißer Tip an die dortigen Organisatoren: Mehr Bratwurststände beim nächsten Mal sealed.
Die Kaserne hat sich in vielen Teilen verändert. Gebäude wurden modernisiert, andere sind hinzugekommen. Derzeit wird noch ein neuer Gebäudeteil für die Fachausbildung im Radarleitdienst erbaut. Die vergangenen 40 Jahre haben sich natürlich auch in der Flora der Kaserne niedergeschlagen. Aus jungen Bäumen, die man noch auf alten Fotos der 70’er Jahre in unserer Bildergalerie finden kann, sind mittlerweile stämmige Bäume geworden. Im oberen Teil der Grimbachstraße kann man vor vielen stattlichen Bäumen nunmehr noch an vereinzelten Stellen das Dach der Sporthalle sehen.
Während sich Manfred Sehl um den Flüssigkeitshaushalt der Teilnehmer des Kameradschaftsabends kümmerte, indem er den Fahrer des Getränkehandels an der SGV Hütte in Empfang nahm –zu der Hütte später mehr- begab sich der Rest der Mannschaft gegen 15:00 Uhr die Grimbachstraße per Fußmarsch bergab zu ehemaligen Halle des TÜV’s.
Diese Halle hat der der Herr Rudolf Bald nach der Einstellung des TÜV-Betriebs übernommen und ein Museum mit dem Namen „Balds historische Fahrzeugschau“ aufgebaut. Hier kann man überwiegend BMW Motorräder aus allen Epochen, beginnend ab dem Baujahr 1923, bestaunen. Eine wirklich interessante, eindrucksvolle und lohnenswerte Ausstellung. Eindrücke kann man wiederum in der Bildergalerie gewinnen.
Nach der Besichtigung des Museums begaben wir uns nun zum wichtigsten Teil des Wochenendes, dem Kameradschaftsabend:
Die Loction:
SGV (Sauerländischer Gebirgsverein) – Hütte am Ausgang des Elberndorfer Tals mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem Wittgensteiner Land und freie Sicht auf den Vollmond in der Nacht. Zum Feiern eine optimale Stätte. Schön und ruhig gelegen. Mit allem ausgerüstet. Mit Liebe erstellt. Besser hätten wir es nicht antreffen können.
Die Teilnehmer:
Zum einen die Teilnehmer am Alarmposten auf dem Balkon des Gasthofs Afflerbach und Kameraden, die am Freitag Abend und am Samstag angereist waren. Auf die Nennung aller Namen verzichte ich. Sämtliche Teilnehmer sind in der Fotogalerie zu finden. Ich möchte hier nur den OTL a.D. Richardt benennen, der es sich nicht hat nehmen lassen, trotz vorhergehender Kieferoperation zu Anfang des Kameradschaftsabends teilzunehmen. Wegen eingeschränkter Nutzung der persönlichen Kauwerkzeuge hat er dann mit Anlieferung des Buffets das Gelände verlassen müssen bzw. wollen. Die seelische Pein beim Anblick des Buffets wäre zu groß gewesen. Trotzdem vielen Dank für die Teilnahme.
Die Truppenverpflegung:
Getränke: Durch persönliche Beziehungen (wahrscheinlich adäquater Verbraucher) hatte uns Manni Sehl einen Getränkehändler vermittelt, der diverse Getränke auf Kommission zur Verfügung gestellt hat, die uns über den Abend in eine launige Stimmung versetzt haben.
Durch einen ortsansässigen Metzgerbetrieb wurde uns ein Büffet mit dem Namen „Herrenabend-Buffet“ zusammengestellt, welches offensichtlich gemundet hat, da am Ende des Abends nur noch minimale Reste verblieben sind. Zur Unterstützung des Kalt-Buffets hatten wir noch eine reichhaltige Gulaschsuppe geordert, so dass es neben der Wärme um’s Herz auch ein wohliges Gefühl im Magen herrschte.
Die Stimmung:
Wie ich gerade beschrieben habe, gab es auch eine Wärme um’s Herz. Diese ergab sich nicht nur aufgrund der Wiedersehensfreude, der Gespräche und Erzählungen sowie der guten Stimmung am gesamten Wochenende, sondern auch aufgrund der romantischen Stimmung am „Entenfahrerförsterlagerfeuer“ bei klarem Himmel und Vollmond. Zu vorgerückter Stunde konnte man feststellen, dass Worte meistens überflüssig waren. Viele sahen versonnen in das prasselnde Feuer, welches „Försterseits“ gehegt und gepflegt wurde. Die blaue Stunde animierte auch noch einige Kameraden zu Fotosessions, bei denen Kerzenlichter gegen das Himmelblau aus allen Lagen fotografiert wurden.
Das Fazit des Kameradschaftsabends:
Es war ein rundherum gelungener Kameradschaftsabend, bei dem die Nichtteilnehmer viele schöne Gespräche und eine tolle Stimmung und eine leckere Verköstigung verpasst haben. Um uns einen Orientierungsmarsch in einer Vollmondnacht nach Zinse zu ersparen, hat Manfreds Schwager wieder den Vereinsbus aktiviert und uns in mehreren Touren wieder sicher zu unseren Unterkünften zurück verbracht. Danke noch mal.
Bei einem gemeinsamen Rühreifrühstück im Landhaus Rothaarsteig haben wir die zurückliegenden Stunden noch mal Revue passieren lassen. Dem allgemeinen Wunsch nach einen kurzfristigen Wiederholung eines solchen Ehemaligentreffens kann ich mich persönlich nur anschließen. Vielleicht ergibt sich ja im kommenden Jahr um den 9. Mai herum eine weitere Möglichkeit, da die Abteilung bzw. der Standort den 50. Jahrestag der Kommandoübernahme feiert. Es ist wohl ein großer Zapfenstreich geplant. Dieses Ereignis könnte man wieder mit einem Treffen verbinden, da es auch den Nichtteilnehmern des Ehemaligentreffens ermöglicht, die „alten Kameraden“ wieder zu sehen.
Allen Beteiligten und Organisatoren noch einmal Dank und Anerkennung für dieses Wochenende.
Gruß Werner
PS: Heinz-Wilhelm hat am Kameradschaftsabend einen Film aus Dias gezeigt, die der Leutnant Weichaus seinerzeit erstellt hatte. Der Film stellt den Ablauf eines Grundausbildungsquartals dar und kann hier in der Rubrik „Die 20./“, Menüpunkt „Film“, angeschaut werden.
Wer seinen Einblick in das Treffen vertiefen möchte, klickt HIER…
Autor: Werner



















